Der Riss
Teil 3
· ~392 Wörter
· ~2 Min. Lesezeit
Das dritte Jahr war anders. Nicht besser, nicht schlechter – einfach anders. Der Streit war immer noch da, vielleicht sogar mehr als vorher. Aber es fühlte sich nicht mehr wie Leidenschaft an. Es fühlte sich einfach nur noch müde an. Erschöpft. Als würden wir beide nur noch weitermachen, weil wir nicht wussten, wie man aufhört.
Die Gefühle wurden komisch. Nicht im Sinne von neu oder aufregend, sondern im Sinne von: Ich weiß nicht mehr, was ich fühle. Ich weiß nicht mehr, ob das Liebe ist oder Gewohnheit. Ob ich bleibe, weil ich will, oder weil ich Angst habe zu gehen.
Im November bin ich ausgezogen. Zurück zu meiner Oma. Es war keine leichte Entscheidung, aber es fühlte sich notwendig an. Als müsste ich Abstand gewinnen, um überhaupt noch klar denken zu können.
Und irgendwann kam der Punkt, an dem ich wusste: Das geht nicht mehr. Das hier macht uns beide kaputt. Ich habe Schluss gemacht. Nicht er. Ich. Und es hat wehgetan, auch wenn ich wusste, dass es richtig war.
Aber eine Trennung ist nie so einfach, wie man denkt. Nicht nach drei Jahren. Nicht nach allem, was wir durchgemacht haben. Es war nicht das klare Ende, das man sich in Filmen vorstellt. Es war kompliziert. Verwirrend. Und irgendwie unvollständig.
Es tut weh. Nicht, weil die Trennung falsch war, sondern weil irgendwo tief in mir ein Teil ist, der ihn vermisst. Der sich an die guten Momente erinnert, an die Zeiten, in denen wir gelacht haben, in denen alles leicht war. Aber gleichzeitig hat er mir auch wehgetan. Und ich ihm. Wir haben uns gegenseitig wehgetan, auf so viele Arten.
Ich weiß, warum es wehtut. Weil drei Jahre nicht einfach verschwinden. Weil Liebe – selbst wenn sie toxisch ist – nicht einfach aufhört zu existieren. Weil ein Teil von mir immer noch an ihm hängt, auch wenn ich weiß, dass wir nicht gut füreinander sind.
Wir leben jetzt getrennt. Jeder für sich. Und trotzdem fühlt es sich nicht wie ein Ende an. Nicht wie ein richtiger Abschluss. Eher wie ein offener Riss, der noch nicht verheilt ist.
Das dritte Jahr hat mir gezeigt, dass manche Dinge nicht zu retten sind. Dass man nicht immer kämpfen sollte. Dass es okay ist, loszulassen, auch wenn es wehtut.
Aber loslassen ist leichter gesagt als getan. Und vielleicht ist das der Grund, warum diese Geschichte hier nicht wirklich endet.
Die Gefühle wurden komisch. Nicht im Sinne von neu oder aufregend, sondern im Sinne von: Ich weiß nicht mehr, was ich fühle. Ich weiß nicht mehr, ob das Liebe ist oder Gewohnheit. Ob ich bleibe, weil ich will, oder weil ich Angst habe zu gehen.
Im November bin ich ausgezogen. Zurück zu meiner Oma. Es war keine leichte Entscheidung, aber es fühlte sich notwendig an. Als müsste ich Abstand gewinnen, um überhaupt noch klar denken zu können.
Und irgendwann kam der Punkt, an dem ich wusste: Das geht nicht mehr. Das hier macht uns beide kaputt. Ich habe Schluss gemacht. Nicht er. Ich. Und es hat wehgetan, auch wenn ich wusste, dass es richtig war.
Aber eine Trennung ist nie so einfach, wie man denkt. Nicht nach drei Jahren. Nicht nach allem, was wir durchgemacht haben. Es war nicht das klare Ende, das man sich in Filmen vorstellt. Es war kompliziert. Verwirrend. Und irgendwie unvollständig.
Es tut weh. Nicht, weil die Trennung falsch war, sondern weil irgendwo tief in mir ein Teil ist, der ihn vermisst. Der sich an die guten Momente erinnert, an die Zeiten, in denen wir gelacht haben, in denen alles leicht war. Aber gleichzeitig hat er mir auch wehgetan. Und ich ihm. Wir haben uns gegenseitig wehgetan, auf so viele Arten.
Ich weiß, warum es wehtut. Weil drei Jahre nicht einfach verschwinden. Weil Liebe – selbst wenn sie toxisch ist – nicht einfach aufhört zu existieren. Weil ein Teil von mir immer noch an ihm hängt, auch wenn ich weiß, dass wir nicht gut füreinander sind.
Wir leben jetzt getrennt. Jeder für sich. Und trotzdem fühlt es sich nicht wie ein Ende an. Nicht wie ein richtiger Abschluss. Eher wie ein offener Riss, der noch nicht verheilt ist.
Das dritte Jahr hat mir gezeigt, dass manche Dinge nicht zu retten sind. Dass man nicht immer kämpfen sollte. Dass es okay ist, loszulassen, auch wenn es wehtut.
Aber loslassen ist leichter gesagt als getan. Und vielleicht ist das der Grund, warum diese Geschichte hier nicht wirklich endet.